Habe heute eine Sendung auf SR (Tele-Akademie) gesehen. Dabei ging es über das Thema Prof. Karin Michels über Legende und Wahrheit bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Ganz Interessant fand ich den Abschnitt der „Legende: Milch ist gesund”.
Auf der Seite der Uniklinik Freiburg fand ich dann nochmal die Kernaussage dieses Themas
amPuls-online: Milch gilt unangefochten als gesundes Nahrungsmittel. Stimmt das?
Professorin Karin Michels: Das stimmt meines Erachtens nicht. Die Milch, die wir heute trinken ist nicht mehr die Milch, die unsere Grosseltern vor hundert Jahren getrunken haben. Die Produktion hat sich geändert und um die Effizienz zu steigern sind die Kühe heute fast immer schwanger, wenn sie laktieren, was eigentlich nicht normal ist. Damit gelangen die Schwangerschaftshormone in die Milch und die trinken wir dann. Wir trinken also grössere Mengen an Östrogenen und Progesteronen, und diese Hormone begünstigen die Entstehung vieler Krebsarten, insbesondere von Brustkrebs, Ovarialkarzinom, Endometriumkarzinom und Prostatakrebs. Von daher wäre ich sehr vorsichtig mit Milchkonsum. Wir machen gerade eine Studie, um den Einfluss der Kuhmilch genauer zu untersuchen. Ausserdem ist Kuhmilch den Bedürfnissen von Kalbern angepasst und die Zusammensetzung ist ganz anders als die der Muttermilch und auch deshalb für den Menschen ungünstig. Die häufige Aussage, dass wir das Kalzium der Milch brauchen stimmt auch nicht, da wir Kalzium über andere Nahrungsmittel zu uns nehmen können. Ich würde deshalb sagen, dass Milch nur in reduzierten Maßen genossen werden sollte – wenn überhaupt.
Meine Frage ins WWW
Wie viel wäre der Verbraucher bereit zu zahlen, um eine Mich, wie sie unsere Großeltern von hundert Jahre getrunken haben, zu bekommen.
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